Schulung und Erfahrungsfeedbacks
Die Überlassung unserer mobilen Einheiten wird grundsätzlich von einer Schulung im Gebrauch dieser Werkzeuge begleitet, damit diese vollkommen beherrscht werden.
Diese Schulung wird auf der Grundlage unseres Erfahrungsschatzes entwickelt: mit einem auf jede Art von Baustelle abgestimmten Fachlichkeitsgrad.
Der Behandlungsprozess einer Verschmutzung mit Kohlenwasserstoffen ist je nach Art des Vorfalls, den Standortgegebenheiten, den bestehenden Risiken, dem Alter der Verschmutzung… unterschiedlich. Jede Baustelle erfordert eine spezifisch angepasste Lösung.
Grundsätzlich ist bei Verschmutzungsereignissen ein schnelles Handeln gefragt. Eine Verschmutzung des Wassers durch Kohlenwasserstoffe ist wie ein Brand – solange sie nicht eingedämmt ist, richtet sie weiterhin Schaden an.


Eine Schädigung des Grundwassers kann nach einer „Risiko-Quelle-Fluss“-Diagnose durch die Installation einer oder mehrerer speziell angepasster hydraulischer Flüssigkeitsfallen und einer Behandlungsanlage vor Ort behoben werden. Indem die Behandlung auf der schwimmende Verschmutzungslinse (Verschmutzungsquelle für die Wassersäule) konzentriert wird, können die Kosten und die Interventionszeit erheblich reduziert werden.
Wenn die Verschmutzung unter einem Haus oder Gebäude unzugänglich ist, kann eine Bodenauslaugung durchgeführt werden, um den Abbruch einer Bodenplatte oder sogar der Behausung zu vermeiden. Dieses Verfahren kommt insbesondere dann zur Anwendung, wenn durch die Bodenimprägnierung die Umgebung kontaminiert wird (z.B. mehrere nebeneinanderstehende Häuser in einer abschüssigen Straße) oder die Gefahr besteht, dass die Kontamination des Fundaments und im Anschluss der Hauswände noch verstärkt wird (Geruch nach Heizöl). Es kann auch eingesetzt werden, wenn aufgrund der Größe der unterirdischen Leitungsnetzte keinerlei Alternative infrage kommt.
Je nach Durchflussmenge kann eine Verschmutzung eines Hafens, Flusses oder anderen Wasserlaufs ein Intervenieren in höchster Dringlichkeit erfordern. Zunächst müssen unbedingt geeignete Eindämmungsmaßnahmen durchgeführt werden, um zu verhindern, dass sich die Verschmutzung je nach Wind, Strömung, usw. weiter ausbreitet. Die mobilen AMA DEPOL-Einheiten, die eigens für diese Art von Vorfällen entwickelt wurden, ermöglichen ein sofortiges Eingreifen. Die Behandlungsanlage ist innerhalb einer Stunde nach ihrer Ankunft einsatzbereit.



Bei Bächen und Gräben kann, durch den Einsatz von Sperren und spezifischen Filterungsverfahren, der Unterlauf des Flusses geschützt werden. Gegebenenfalls kann vor Ort ein zusätzliches Behandlungssystem zum Einsatz gebracht werden.
Die Ausbringung von Torf ermöglicht es darüber hinaus, Kohlenwasserstoffe an schwer zugänglichen Stellen (z. B. Röhricht-Gürteln) zu absorbieren und zugleich den biologischen Abbauprozess zu beschleunigen. Dies kann ebenso eine wirtschaftliche Lösung für eine geringe Wasserverschmutzung darstellen.
Eine Behandlungsanlage vor Ort ist unerlässlich, um bei größeren Verschmutzungsereignissen (Industrieunfall, Verschmutzung infolge von Überschwemmungen oder Meeresüberflutung...) eingreifen zu können.


Bei mehrfacher oder ausgedehnter Verschmutzung, wie sie bei Überschwemmungen vorkommt, kann die AMA DEPOL-Einheit das von Saugfahrzeugen abgepumpte, abgeschöpfte und in Lagertanks deponierte Wasser behandeln.
Durch die rasche Senkung der Schadstoffbelastung in der Umwelt kann die Anlage die Schäden (sowohl in Bezug auf Gesundheit als auch Umwelt) beim Rückgang des Hochwassers erheblich reduzieren und damit auch die Mobilisierung der Menschen nach dem Absinken des Wassers geringhalten.
